Strohhüte aus dem Frieamt

Wenn man an Strohhüten denkt, denkt man wohl meist an exotische Strohhüte , wie den Panamahut. Doch eigentlich liegt das Gute ganz nahe. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts blühte im Aargauischen Freiamt die Strohindustrie. Obwohl diese Strohhutindustrie im Freiamt weitgehend zum erliegen kam, hat die Traditionsmarke Risa den Sprung in die Zukunft geschafft und produziert nun moderne Strohhüte bester Qualität.

Während die Freiämter Strohhüte im 19. Jahrhundert noch weitgehend von Hand und in Heimarbeit produziert wurden, haben ab dem 20.Jahrhundert die Maschinen an Bedeutung bei der Strohhut-Herstellung gewonnen. Diese erlaubten es, grössere Mengen zu produzieren, so dass die Strohhüte auch ewportiert werden konnten.

Strohhüte von Risa

Bei Risa, der letzten Hutfabrik der Schweiz, werden Strohhüte heute noch von Hand und mit Hilfe bewährter Maschinen hergestellt. Das Stroh, wird zu einem Band geflochten, dem sogenannten Stroh-Mottled. Dieses bildet des Ausgangsmaterial für einen schönen Strohhut. Das Stroh-Mottled wird von einer Näherin kreisförmig zu einem Strohhut zusammengenäht. Sie beginnt mit einem Oval, welches später den obersten Punkt des Kopfes bildet, und endet am Rand des Hutes. Nach dem Nähen wird der Hut unter Druck in seine endgültige Form gebracht. Anschliessend wird er noch mit einem Innenband und mit Garnituren versehen.

Die Freiamt Kollektion

Die modischen  Strohhüte der Marke Risa, werden  ab Sommer 2012 neu unter dem Namen „Freiamt Kollektion“ vertrieben. Zusammen mit dem Hutmacher Kurt Wismer und der Geflechtfabrik Tressa AG, hat die Hutwerkstatt Risa 18 exklusive Strohhut- Modelle mit diversen Variationen entworfen und umgesetzt.

Risa Freiamt Kollektion

Haben Sie Lust bekommen auf die Strohhüte von Risa? Hier finden Sie mehr.